Ausland

USA bei UN: Russland blockiert im Schwarzen Meer mehr als 90 Schiffe, die Lebensmittel transportieren

Die russische Marine blockiert in der Schwarzmeerregion mehr als 90 Zivilschiffe, die Lebensmittel für den Weltmarkt transportieren.

„Dreißig Prozent der weltweiten Weizenexporte stammen typischerweise aus der Schwarzmeerregion, ebenso wie 20 Prozent des weltweiten Mais und 75 Prozent des Sonnenblumenöls. Aber Russland hat mindestens drei Zivilschiffe bombardiert, die Waren von Häfen am Schwarzen Meer in den Rest der Welt transportieren, darunter eines, das von einem Agrarunternehmen gechartert wurde“, sagte die stellvertretende US-Außenministerin Wendy Sherman genannt beim Briefing des UN-Sicherheitsrates am 29.

Die Folgen von Putins Krieg seien weit über die Ukraine hinaus zu spüren und hätten direkte Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit, betonte der Beamte.

„Die russische Marine blockiert den Zugang zu den ukrainischen Häfen und unterbricht im Wesentlichen den Getreideexport. Berichten zufolge hindern sie etwa 94 Schiffe, die Nahrungsmittel für den Weltmarkt transportieren, daran, das Mittelmeer zu erreichen“, sagte Sherman.

Wie bereits erwähnt, zögern viele Verlader angesichts der Gefahr, die von russischen Streitkräften ausgeht, jetzt, Schiffe ins Schwarze Meer zu schicken, sogar zu russischen Häfen.

Laut Human Rights Watch Daten, Russlands Invasion in der Ukraine hat die Nahrungsmittelknappheit im Nahen Osten und in Nordafrika verschärft. Insbesondere der Libanon erhält 80 % des Weizens aus der Ukraine; Ägypten kauft Weizen sowie große Mengen Sonnenblumenöl; Libyen importiert mehr als 40 % des Weizens aus der Ukraine; Jemen – mindestens 27 %. Außerdem beliefern die Behörden in Nordwestsyrien die Region mit über die Türkei beschafftem Weizen und Mehl, die Türkei importiert jedoch 90 Prozent ihres Weizens aus der Ukraine.

ol

Quelle: www.ukrinform.net


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