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Shell stoppt Rohöleinkauf in Russland

London (Reuters) – Shell hat am Dienstag den Kauf von Rohöl in Russland gestoppt und auch das Ende weiterer Verbindungen in das Land angekündigt.

Der britische Konzern entschuldigte sich, in der vergangenen Woche noch russisches Rohöl gekauft zu haben – nachdem er aus Protest gegen die Invasion Russlands in der Ukraine den Rückzug von seinem Russlandgeschäft bekanntgegeben hatte. Das sei falsch gewesen und Shell bedauere dies, sagte Vorstandschef Ben van Beurden. Händlern zufolge hatte Shell russisches Rohöl extrem günstig von der Schweizer Handelsfirma Trafigura erworben. Shell hatte wegen des Deals scharfe Kritik auf sich gezogen.

Der Konzern will sich aus dem Russlandgeschäft komplett zurückziehen, darunter auch die Beteiligung von 27,5 Prozent an der LNG-Anlage Sachalin 2, die vom russischen Gasriesen Gazprom betrieben wird. Shell will nach eigenen Angaben seine Lieferwege für Rohöl so schnell wie möglich so ändern, dass Russland ausgeklammert ist. Der britische Shell-Rivale BP hatte im Februar angekündigt, sich von seinem Paket von 19,75 Prozent an dem russischen Ölriesen Rosneft zu trennen.


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