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Schweizer von „Ghost Gunshot“ getroffen, von dem niemand etwas gehört hat

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Schweizer von „Ghost Gunshot“ getroffen, von dem niemand etwas gehört hat

Ein Schweizer hat sich im Kern eines modernen Mysteriums wiedergefunden, nachdem er entdeckt hatte, dass er von einer Kugel getroffen wurde, die scheinbar aus dem Nichts kam.

Letzten Donnerstag war der namentlich nicht genannte 38-jährige Mann mit seinen beiden Kindern und einem Bekannten in Frauenfeld, einer Stadt rund 45 Kilometer nordöstlich von Zürich, spazieren, als er einen stechenden Schmerz im Unterkörper verspürte. Der Mann konnte sich die Schmerzen nicht erklären und ging in die Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses, wo ihm die Ärzte mitteilten, dass er angeschossen worden war. Sie entfernten das Projektil und behandelten seine Wunde, aber weder sie noch der Patient konnten erklären, wie die Kugel in seinen Körper eingedrungen war.

Der Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, Matthias Graf, sagte gegenüber Reportern, dass derzeit eine Untersuchung in diesem bizarren Fall laufe und dass es derzeit keine Hinweise gebe. Weder der erschossene Mann noch die Personen, mit denen er zum Zeitpunkt des Vorfalls zusammen war, noch irgendjemand sonst in der Umgebung hörte einen Schuss oder sah jemanden mit einer Schusswaffe. Es ist, als wäre die Kugel aus dem Nichts gekommen.

Foto: Velizar Ivanov/Unsplash

„Ein Unfall, ein Verbrechen, ein Schuss aus der Ferne – wir schließen derzeit nichts aus“ sagte Grafund fügt hinzu, dass die Ermittler verzweifelt nach Zeugen suchen, die nützliche Informationen liefern können.

Martin Eerhard, Waffenexperte und CEO der Swiss Shooting Group, erzählt 20min.ch dass er nur zwei Möglichkeiten für sinnvoll hält: Entweder wurde der Mann mit einem Luftgewehr oder mit einer Kleinkaliberwaffe aus großer Entfernung erschossen.

„Wenn der Mann von einer großkalibrigen Waffe wie dem Schweizer Sturmgewehr getroffen worden wäre, hätte er es unweigerlich bemerkt“, sagte Eerhard. „Großkalibrige Projektile sind extrem schnell und haben verheerende Auswirkungen auf den Körper. Entsprechend schwer wären seine Verletzungen gewesen. Außerdem hätte man mit einer großkalibrigen Waffe einen Knall hören müssen.“

Foto: Sebastian Pochicha/Unsplash

„Vielleicht hat ein Kind mit einem Luftgewehr gespielt. Wenn es sich tatsächlich um eine Kleinkaliberwaffe gehandelt hat, muss jemand grob fahrlässig mit der Waffe umgegangen sein“, so der Waffenexperte weiter.

Leider können forensische Experten allein aus dem Projektil nicht allzu viel herausfinden, da sie eine passende Schusswaffe benötigen würden, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Daher verlässt sich die Polizei vorerst auf Hinweise von Mitgliedern der Öffentlichkeit. Der angeschossene Mann ist auf dem Weg, sich vollständig zu erholen.

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