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Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft

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Doha (dpa) – Wissenswertes rund um die Weltmeisterschaft in Katar.

Rätselraten

Ronald Araújo (23) bleibt ein Reizthema zwischen Uruguays Fußball-Nationalmannschaft und dem FC Barcelona. Der Verteidiger vom FC Barcelona kam bislang beim Turnier in Katar nicht zum Einsatz – und soll das nach Wünschen der Katalanen auch erstmal weiter nicht. Araújo war wegen eines Adduktorenabrisses seit Ende September ausgefallen. „Er macht Fortschritte und wenn er fit ist, wird er verfügbar sein“, sagte Uruguays Nationaltrainer Diego Alonso und will sich über den Zeitpunkt keine Vorschriften vom Club machen lassen. „Das ist meine Entscheidung, ich bin der Trainer.“ Es gebe eine Vereinbarung mit Barcelona und an die halte man sich. Er habe unter anderem auch mit Trainer Xavi über Araújo gesprochen. 

Weihnachtszeit in Al-Wakra

Englands Nationalteam richtet sich auf die Adventszeit in der Wüste ein. Im Camp der Three Lions in Al-Wakra – südlich von Doha – wurde am Donnerstag pünktlich zum 1. Dezember das Basecamp mit weihnachtlicher Deko geschmückt. Am zweiten Advent werden die Profis von Chefcoach Gareth Southgate davon aber wenig sehen, denn am Abend (20.00 Uhr) steht im Al-Bait Stadion in Al-Chaur – nördlich von Doha – das Achtelfinal-Duell mit Senegal an. Bei einem Sieg und dem Viertelfinal-Einzug könnten die Engländer auch am dritten Advent noch in Katar sein. Das Endspiel steigt am vierten Advent (18. Dezember) in Lusail.

Ende noch offen

Keylor Navas wollte sich nicht festlegen. Die denkwürdige Partie gegen Deutschland war das 110. Länderspiel des Torwarts für seine Heimat Costa Rica. 35 Jahre ist er alt, am 15. Dezember wird Navas 36. „Schauen wir, was passiert“, sagte er im Stadon Al-Bait nach dem 2:4 der Zentralamerikaner gegen die DFB-Elf: „Nur Gott kennt die Zukunft.“ Er müsse jetzt erstmal diesen bitteren Moment verarbeiten, sagte Navas nach dem WM-Aus von Costa Rica. 

Die Sache mit dem Tee

Es wird schon recht streng kontrolliert beim Einlass ins Stadion. Das gilt auch für Medienschaffende, von denen natürlich auch einige aus Argentinien stammen. Und dort gehört Mate-Tee zum Trinken wie die Luft zum Atmen. Lionel Messi hat ihn meist dabei, und viele der Medienschaffenden eben auch. Neben dem traditionellen Trinkbecher gehören noch der Trinkhalm und die Thermoskanne mit heißem Wasser dazu, das immer wieder nachgegossen wird. Damit durch die Sicherheitskontrolle zu kommen, wird jedesmal zu einer Herausforderung.

Kritik von umstrittener Stelle

1860 Münchens Investor Hasan Ismaik hat das deutsche Vorrunden-Aus zum Anlass genommen, um eine stärkere Öffnung des deutschen Fußballs für Investoren zu fordern. Er wünsche sich, „dass er sich reformiert und offen für neue Wege ist. Dazu gehört auch, dass man nicht nur die eigene Nachwuchsarbeit überdenkt, sondern in Zeiten der Globalisierung sich zukünftig an den großen Ligen Europas orientiert. Dazu gehört für mich auch das Überdenken der 50+1-Regel“, schrieb der Jordanier am Freitag in den sozialen Netzwerken: „Man ruht sich auf den Erfolgen der Vergangenheit aus, während andere Nationen kontinuierlich aufholen. Die Mentalität und die Gier, die Deutschland als Turniermannschaft einst ausgezeichnet haben, sind aus meiner Sicht verflogen.“

© dpa-infocom, dpa:221201-99-740982/4

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