Laut Wissenschaftlern wurden Eier von den letzten nördlichen weißen Nashörnern befruchtet

NAIROBI (red.) – Sieben Eier der letzten beiden verbliebenen weißen Nordnashörner der Welt wurden erfolgreich künstlich befruchtet, was die Hoffnungen auf die Rettung der gefährdeten Tiere wiederbelebt, sagten Wissenschaftler am Montag.

Das letzte männliche nördliche weiße Nashorn der Welt, ein 45-jähriger namens Sudan, starb letztes Jahr in Kenia und hinterließ nur die beiden überlebenden weiblichen Mitglieder der Art.

Najin und Fatu sind Sudans Tochter und Enkeltochter. Die drei Tiere lebten zusammen im Ol Pejeta Conservancy, etwa 250 km nördlich von Nairobi, wo der Sudan starb.

Die Wissenschaftler sagten in einer Erklärung, sie hätten 10 Eier von Najin und Fatu geerntet und sieben davon seien am Sonntag erfolgreich gereift und künstlich besamt worden. Das Wissenschaftlerteam wird vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin geleitet.

Das dabei verwendete Sperma wurde von zwei Bullen derselben Art geerntet und gefroren gehalten.

“Dies ist der nächste entscheidende Schritt, um hoffentlich lebensfähige Embryonen zu schaffen, die eingefroren und später an Ersatzmütter für südliche weiße Nashörner übertragen werden können”, sagten die Wissenschaftler.

“Wir waren überrascht von der hohen Reifungsrate, die erreicht wurde, da wir keine so hohe Reifungsrate erzielen … mit südlichen weißen Nashornweibchen in europäischen Zoos.”

Kenia hatte in den 1970er Jahren 20.000 Nashörner, aber jahrelange Wilderei reduzierte die Zahl auf geschätzte 650, von denen fast alle schwarze Nashörner sind.

®(red.) mit red..

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