Krypto-Crash zieht Bitcoin in den Keller

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Der Krypto-Crash im Mai hat den Wert vieler Kryptowährungen deutlich gesenkt. Auch der Bitcoin-Kurs wurde mit in den Keller gezogen und hat kurzzeitig bei unter 30.000 US-Dollar gelegen. Damit sind die Kryptomünzen auf ihren Jahrestiefstwert gestürzt. Im Vergleich zum Spitzenwert im November 2021 hat sich der Wert eines Bitcoins mehr als halbiert.

Besonders gravierend ist dieser Kursabfall für das lateinamerikanische El Salvador. Nachdem das Land den Bitcoin im vergangenen Juni zum offiziellen Zahlungsmittel gemacht hat, investierte Präsident Bukele Monat für Monat weiter in die Kryptomünzen. Von der Krypto-Szene hat Bukele dafür Beifall erhalten, der Großteil seiner Bevölkerung ist aufgrund von Armut und schlechter Internetversorgung nicht in der Lage Bitcoins zu nutzen. Mit den fallenden Krypto-Kursen besteht für das Land nun die Gefahr des Bankrotts.

Die Marktkapitalisierung aller Kryptomünzen bewegt sich momentan um die Marke von 1,28 Billionen US-Dollar. Ether besitzt durch das vielfältig genutzte Ethereum-Netzwerk und die wachsende NFT-Industrie eine Marktdominanz von etwa 19 Prozent. Bitcoins Anteil am Marktwert aller Kryptowährungen schrumpfte hingegen von 70 Prozent Anfang des letzten Jahres auf nur noch etwa 44,7 Prozent im Mai 2022.

Die Grafik zeigt den Tageskurs des Bitcoins.


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