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Junge BASF Erbin erbt zig Millionen Dollar und will 90 Prozent davon spenden

Marlene Engelhorn ist keine gewöhnliche Millionärin. Im Alter von 29 Jahren hat sie mehr Geld, als sie gebrauchen kann. Deshalb hat sie beschlossen, 90 bis 95 Prozent ihres Erbes in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar zu verschenken.

„Das Traumszenario ist, dass ich besteuert werde“, sagte Frau Engelhorn, die Mitbegründerin einer Gruppe namens Tax Me Now, der New York Times.

Die 30-jährige Engelhorn, die in Wien aufgewachsen ist, gehört zu einer wachsenden Bewegung junger, linker Millionäre, die sich dafür aussprechen, dass der Staat einen viel größeren Teil ihres geerbten Reichtums einbehält, und argumentieren, dass dieses unverdiente Vermögen demokratisch vom Staat verteilt werden sollte.
Seit mehr als einem Jahr setzt sich Frau Engelhorn für eine Steuerpolitik ein, die ihr achtstelliges Vermögen – und das aller anderen – umverteilen würde.

Marlene Engelhorn ist die Enkelin der 94-jährigen Traudl Engelhorn-Vechiatto, einem Mitglied der berühmten deutschen Industriellenfamilie, deren Patriarch, Friedrich Engelhorn, 1865 den Chemieriesen BASF gründete. Traudls Schwager Curt leitete das Familienunternehmen bis 1997, als es für rund 11 Milliarden Dollar an Roche verkauft wurde. Zum Zeitpunkt des Verkaufs erhielt Marlenes Großmutter etwa 2,45 Milliarden Dollar, ein wahres Vermögen, das sich bei ihrem Tod Anfang dieses Jahres auf 4,2 Milliarden Dollar aufblähte. Marlene Engelhorn erbt nun einen zweistelligen Millionenbetrag, aber sie will ihn nicht.

Können Sie sich vorstellen, so viel Geld zu haben und dann zu beschließen, das meiste davon wegzugeben? Marlene versteht, dass ihre Entscheidung für einige Leute seltsam klingen mag, aber sie stellt klar, dass sie nichts dagegen hat, reich zu sein, nur dagegen, so reich zu sein. Sie behauptet, dass die Entscheidung ihrer Großmutter, ihr zig Millionen Dollar zu hinterlassen, sie nicht glücklich gemacht hat, im Gegenteil, es hat sie geärgert.

„Es sollte nicht meine Entscheidung sein, was ich mit dem Geld meiner Familie mache, für das ich nicht gearbeitet habe“, erklärte die junge Frau. „Dieses Erbe zu verwalten, kostet viel Zeit. Das ist nicht mein Lebensprojekt.“

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