Advertisements
Advertisements
Tech

HBO wird beschuldigt, Abonnentendaten mit Facebook geteilt zu haben

HBO wurde am Dienstag von einer Sammelklage getroffen, in der behauptet wurde, dass es unter Verstoß gegen ein Bundesdatenschutzgesetz den Anzeigeverlauf von Abonnenten mit Facebook teilt.

Eine Sammelkanzlei, Bursor & Fisher, reichte die Klage im Namen von zwei HBO Max-Abonnenten, Angel McDaniel und Constance Simon, beim Bundesgericht in New York ein. In der Klage wird behauptet, dass HBO Facebook Kundenlisten zur Verfügung stellt, die es Facebook ermöglichen, die Sehgewohnheiten der Kunden mit ihren Facebook-Profilen abzugleichen.

In der Klage wird behauptet, dass HBO niemals die Zustimmung von Abonnenten dazu erhält und damit gegen das Video Privacy Protection Act verstößt. Das Gesetz wurde 1988 verabschiedet, nachdem ein Reporter die Miethistorie von Robert Bork aus einer Videothek erhalten hatte.

In den letzten zehn Jahren wurden mehrere Streaming-Anbieter – darunter Hulu, AMC Networks und ESPN – mit ähnlichen Klagen im Rahmen des VPPA konfrontiert. Ein Richter entschied 2015 zugunsten von Hulu und stellte fest, dass Hulu nicht wissentlich Daten an Facebook übermittelt hat, die verwendet werden könnten, um den Anzeigeverlauf einer Person zu ermitteln. Aber das Thema bleibt umstritten.

In der Klage wird argumentiert, dass HBO weiß, dass Facebook solche Daten kombinieren kann, weil HBO ein wichtiger Werbetreibender auf Facebook ist, und dass es diese Informationen tatsächlich verwendet, um Facebook-Werbung an seine eigenen Abonnenten weiterzuleiten.

HBO Max hat auf seiner Website eine Datenschutzrichtlinie, in der es offenlegt, dass es und seine Partner Cookies verwenden, um unter anderem personalisierte Werbung zu liefern. Der VPPA verlangt jedoch, dass Abonnenten der Weitergabe ihres Videoanzeigeverlaufs gesondert zustimmen.

“Mit anderen Worten”, heißt es in der Klage, “eine Standard-Datenschutzrichtlinie wird nicht ausreichen.”

Dieselbe Anwaltskanzlei war zuvor an einem Verfahren gegen Hearst beteiligt, in dem behauptet wurde, dass das Unternehmen durch den Verkauf von Abonnentendaten gegen Michigans Video-Datenschutzgesetz verstoßen habe. Hearst zahlte in diesem Fall eine Abfindung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar.

HBO reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Quelle: variety.com


💙 Intern: Weil wir unabhängig sind, sowie keinen "unendlichen" Gewinn anstreben, geben wir in jedem Monat ungefähr ein drittel, aller Einnahmen aus Werbung und Spenden an die Katastrophenschutzhilfe. 
Wir freuen uns auch über jede kleine Spende z.B. über PayPal.

Ähnliche Artikel.

3 der besten Trader der Welt

Während alle Anleger handeln müssen, tätigt ein „Händler“ von Beruf technisch gesehen keine Investitionen. Laut Benjamin Graham, einem der Gründerväter der Value-Investing-Bewegung, muss eine…

Ein Informatiker erklärt „No-Code“

No-Code-Entwicklungstools ermöglichen es Benutzern, Software durch Ziehen und Ablegen von grafischen Objekten zu erstellen. Bildnachweis: AppOnboard, Inc. Herkömmliche Computerprogrammierung hat eine…

So gehen Sie in Safari auf dem Mac inkognito

Es kann Zeiten geben, in denen Sie beim Surfen im Internet vollständige Privatsphäre wünschen. Vielleicht möchten Sie nicht, dass andere wissen, welche Websites Sie besuchen oder welche Elemente Sie…

1 of 679