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Handball: Kiels Angriff von Berlin abgewehrt

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Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga den Griff von Rekordmeister THW Kiel nach der Tabellenführung erfolgreich abgewehrt.

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga den Griff von Rekordmeister THW Kiel nach der Tabellenführung erfolgreich abgewehrt. Einen Tag nach dem 34:33-Erfolg des THW bei Meister SC Magdeburg behauptete das Hauptstadt-Team seinen Punkt Vorsprung auf die Norddeutschen durch einen mühevollen 32:26 (12:13)-Heimsieg gegen den TBV Lemgo.

Hinter den Rhein-Neckar Löwen (33:30 beim HC Erlangen) schob sich am Sonntag der dreimalige Titelgewinner SG Flensburg-Handewitt durch ein 25:25 (12:12) bei der MT Melsungen an Magdeburg vorbei auf Rang vier vor.

In den unteren Regionen zog die HSG Wetzlar am Sonntag nicht einmal 24 Stunden nach der 28:30-Heimniederlage gegen den HSV Hamburg durch die Entlassung von Trainer Benjamin Matschke die Konsequenzen aus den anhaltenden Problemen. Nach 13 Runden stehen für das Team von Nationaltorwart Till Klimpke erst drei Siege zu Buche. Interimsweise übernehmen beim aktuellen Tabellen-15. der sportliche Leiter Jasmin Camdzic und Assistenztrainer Filip Mirkulovski die Traineraufgaben.

Berlin feierte gegen Lemgo einen Arbeitssieg. Erst nach dem knappen Pausenrückstand setzten sich die Hausherren durch einen mannschaftlich geschlossenen Kraftakt durch. Beim dritten Liga-Sieg der Füchse nacheinander waren die fünffachen Torschützen Hans Lindberg und Lasse Bred Andersson Berlins beste Werfer. Erfolgreichster Spieler auf dem Parkett jedoch war Gäste-Ass Lukas Jutecek mit sechs Toren.

Flensburg vermied bei den Melsungern mit viel Mühe seine vierte Auswärtsniederlage. Vor 4309 Zuschauern konnte sich in der stets engen Partie keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen. Die Gastgeber gaben nach zuvor fünf Siegen nacheinander erstmals wieder einen Zähler ab.

In der spannenden Schlussphase gingen die Gäste zwar 37 Sekunden vor dem Ende durch Göran Johannessen mit 25:24 in Führung, doch Aidenas Malasinskas erzielte vier Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich für die MT. Ex-Europameister Kai Häfner war mit sieben Treffern Melsungens bester Werfer, für die Gäste traf Hans Aaron Mensing (5) am besten.

SG-Trainer Maik Machulla trauerte dem verpassten Erfolg nach: „Wenn Du mit dem Abpfiff den Ausgleich bekommst, bist du natürlich enttäuscht“, sagte der Coach am Sky-Mikrofon und meinte weiter: „Wir sind noch lange nicht da, wohin wir wollen. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Spieler haben gekämpft wie Tiere.“