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endlich Bargeld? Die Deutschen verlieren die Lust, ihre Geldbörsen zu durchsuchen

Tatsächlich wird Bargeld in Deutschland immer unbeliebter, wie neue Zahlen zeigen. Münzen und Banknoten sind auf dem Rückzug, andere Zahlungsmethoden wie Mobile Payment werden häufiger genutzt.

Sprachen: Deutsch, Englisch

Erscheinungsdatum: 01.02.2004

Umfrage: Deutsche zahlen weniger Bargeld

Ob auf dem Wochenmarkt, im Döner oder in der Kneipe: Bargeld zu bezahlen gehört für viele Deutsche zum Alltag. Spätestens jetzt sollten sich Händler, die nur Münzen und Banknoten annehmen, umorientieren. Die Deutschen verlieren langsam das Interesse an Bargeld, wie eine neue Studie im Rahmen der Statista Global Consumer Survey zeigt.

In der Umfrage wurden die Personen gebeten, anzugeben, wie oft sie in den letzten 12 Monaten verschiedene Zahlungsmethoden verwendet haben. Lag der Bargeldanteil 2020 noch bei 84 Prozent, ist er mittlerweile auf 72 Prozent gesunken. Der Rückgang der Barzahlungen spiegelt sich in einer Zunahme anderer Zahlungsarten wider.

Mittlerweile haben 13 Prozent der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten mit ihrem Smartphone in Restaurants oder im Einzelhandel bezahlt. Im Vergleich zu den Daten aus dem Jahr 2020 hat sich fast eine Verdopplung ergeben. Unter den Mobile-Payment-Anbietern sind die bekanntesten PayPal, Google Zahlen und Apple beliebt bezahlen.

Mobile Payment wird in Deutschland immer beliebter. (Bildquelle: zusätzlich)

Obwohl Barzahlungen immer seltener werden, ist auch die Verwendung von Debit- und Kreditkarten zurückgegangen. Die Verbraucher nutzten Debitkarten vor allem im Jahr 2022 etwas seltener als zuvor. Der leichte Rückgang der Kreditkarten fand bereits im Jahr 2021 statt (Quelle: zusätzlich).

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Corona-Pandemie treibt Zahlungsmodernisierung voran

Mit der Corona-Pandemie ist das kontaktlose Bezahlen in Deutschland immer beliebter geworden. Der Trend dürfte sich fortsetzen, denn eine Rückkehr zu Münzen und Banknoten ist auch nach Ende der Pandemie unwahrscheinlich – zumindest im gleichen Umfang wie zuvor.


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