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Der wirtschaftsfreundlichste Oberste Gerichtshof aller Zeiten

Der wirtschaftsfreundlichste Oberste Gerichtshof aller Zeiten

by nwna_de

Der aktuelle Oberste Gerichtshof ist der wirtschaftsfreundlichste aller Zeiten. Das ist die klare Botschaft von einem wichtigen neues Papier Blick auf Gerichtsentscheidungen zwischen 1921 und 2020.

Warum es wichtig ist: In den letzten 70 Jahren hat die Regierung auf breiter Ebene – nicht nur die Justiz, sondern sowohl die Demokratische als auch die Republikanische Partei – eine zunehmend unternehmensfreundliche Agenda angenommen.

  • Die neuen Daten zeigen heute ein gewisses Maß an unternehmensfreundlicher Stimmung, das sogar die Höchststände vor der Depression bei weitem übertrifft.

Spielstatus: Als das Gericht einen Fall anhörte, bei dem es auf der einen Seite um ein Unternehmen und auf der anderen Seite um ein Nichtunternehmen ging, entschied es im Jahr 2020 in 83 % der Fälle zugunsten des Unternehmens und in 63 % der Fälle, in denen John Roberts Oberster Richter war.

  • Historisch gesehen hat der Oberste Gerichtshof nur in 41 % der Fälle zugunsten von Unternehmen entschieden.
  • Die Autoren des Papiers – Lee Epstein von der Washington University in St. Louis und Mitu Gulati von der University of Virginia – trugen ihre Ergebnisse von der Washington University zusammen Datenbank des Obersten Gerichtshofs.

Anhand der Zahlen: Die sechs Richter mit den meisten wirtschaftsfreundlichen Abstimmungsergebnissen aller Zeiten sitzen jetzt alle im Gericht. Diese sechs (Barrett, Kavanaugh, Gorsuch, Alito, Roberts und Thomas) wurden jeweils von republikanischen Präsidenten nominiert.

  • Auch von Demokraten nominierte Richter können wirtschaftsfreundlich sein. Elena Kagan zum Beispiel ist 56 % der Zeit pro-Business und platziert sie damit höher auf der Liste als Antonin Scalia.
  • Die am wenigsten wirtschaftsfreundliche aktuelle Richterin, Sonia Sotomayor, schafft es immer noch auf Platz 17 von 57 Richtern. Sie entscheidet sich in 48 % der Fälle für das Geschäft. Die entsprechende Zahl für Earl Warren, der in der arbeiterfreundlicheren Ära von 1953 bis 1969 Oberster Richter war, beträgt nur 25 %.

Wie es funktioniert: Bis zu einem gewissen Grad kann man sehen, dass die Richter dem Beispiel der Regierung folgen.

  • Wenn die Regierung in diesen Fällen Partei ergreift, ergreift sie normalerweise die Seite der Unternehmen. Das Büro des Generalstaatsanwalts lehnte das Geschäft nur in 20% der Fälle ab, während Roberts Oberster Richter war ….

Quelle: www.axios.com