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17-Jähriger erstellt gefälschtes COVID-Testzentrum und erhält staatliche Auszahlungen in Höhe von 6 Millionen US-Dollar

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17-Jähriger erstellt gefälschtes COVID-Testzentrum und erhält staatliche Auszahlungen in Höhe von 6 Millionen US-Dollar

Ein junger Deutscher wurde kürzlich für schuldig befunden, ein gefälschtes COVID-Screening-Zentrum eingerichtet und illegal 5,7 Millionen Euro (6 Millionen US-Dollar) an staatlichen Auszahlungen für Tests eingesteckt zu haben, die nie durchgeführt wurden.

Auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie in Deutschland war die Nachfrage nach Tests so groß, dass die staatlichen Zentren für die Durchführung von COVID-Tests ausschließlich auf Rechnung erstatteten. Die meisten privaten Gesundheitsdienstleister profitierten stark, aber einige schafften es, ein kleines Vermögen anzuhäufen, ohne tatsächlich irgendeine Art von Dienstleistung zu erbringen. Dies war der Fall eines jungen deutschen Studenten, der herausfand, dass er lediglich ein COVID-Testzentrum auf Papier einrichten und dann täglich Tausende von Tests in Rechnung stellen musste, um beträchtliche Auszahlungen von der Regierung zu erhalten. Der junge Mann, der erst 17 Jahre alt war, als er 2020 auf die Idee kam, schaffte es, satte 6 Millionen Dollar einzusacken, ohne wirklich zu arbeiten.

Foto: Mufid Majnun/Unsplash

Nach Angaben der StaatsanwaltschaftDeutschlands Kassenärtzlichen Vereinigung (KV) hatte den Angaben eines 17-jährigen Jungen aus Freiburg vertraut, der behauptete, ein COVID-Testzentrum zu betreiben. Zwischen März und Juni 2021 rechnete der junge Mann, dessen Name nicht bekannt ist, bis zu 5.000 Tests pro Tag ab, obwohl sein Testzentrum gar nicht existierte.

Um die Tests zu beschleunigen, hat die Bundesregierung in den Jahren 2020 und 2021 die Kassenärtzlichen Vereinigung, einen von den deutschen Krankenkassen zugelassenen Ärzteverband, mit der Überwachung der COVID-Tests und der Abwicklung der Zahlungen an private Testzentren beauftragt. Leider machte der Mangel an Aufsicht das System zu einem leichten Ziel für schnell denkende Betrüger.

Foto: Mick Haupt/Unsplash

In weniger als vier Monaten hat der junge Betrüger rund 500.000 COVID-Tests in Rechnung gestellt und trotz der unwahrscheinlichen täglichen Testrate nie auch nur eine Frage von der KV erhalten. Stattdessen erhielt er pünktlich eine Zahlung in Höhe von satten 5,7 Millionen Euro auf seinem Bankkonto.

Ohne einen sich einmischenden Bankangestellten hätte unser junger Betrüger wahrscheinlich noch mehr Geld von der Regierung eingesammelt. Im Juni 2021 bemerkte jedoch jemand, dass das Konto eines einfachen Studenten auf über 6 Millionen Dollar angewachsen war, und vermutete irgendeine Form von Geldwäsche. Sie kontaktierten die Polizei und eine schnelle Untersuchung ergab, dass sein Vermögen auf illegale Weise erworben worden war, sodass es umgehend beschlagnahmt wurde.



Der heute 19-jährige Täter wurde kürzlich für seine Tat verurteilt. Glücklicherweise wurde er als Minderjähriger vor Gericht gestellt, da er noch nicht 18 Jahre alt war, als er seinen Plan in Gang setzte, so dass sein Vermögen beschlagnahmt und eine Geldstrafe von 1.500 Euro (1.600 US-Dollar) an eine „gemeinnützige Organisation“ verhängt wurde. . Er wird außerdem ein Jahr auf Bewährung sein, danach wird er seinen Fall erneut prüfen und möglicherweise neue Sanktionen verhängen.

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